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150 Arbeitsplätze in Mahlsdorf gesichert

10 Jahre PIN in Marzahn-Hellersdorf

Dr. Axel Stirl kam 2005 zum Unternehmen. Als Bereichsleiter Business Development war er verantwortlich für Großkundenprojekte und überregionalen Netzaufbau. Seit April 2006 ist er Alleinvorstand der PIN Mail AG.

Die PIN Mail AG wurde am 8. April 1999 als PIN intelli­gente Dienst­leistungen AG in Berlin ge­gründet. Als eines der ers­ten Unterneh­men erhielt die PIN Mail AG alle erforderli­chen Lizenzen der Bundesnetzagentur zur Beförderung und Zustellung von Briefpost. Startend mit nur fünf Beschäftigten wurde der erste Brief am 17. August 1999 zugestellt. Mittlerweile werden täglich bis über eine halbe Million Sendungen in eigenen Sortierzentren verarbeitet. Das vor 10 Jahren am 15. November 2000 eröffnete Distributionszentrum in unserem Bezirk bleibt weiter ein wichtiger Arbeitgeber. Wie Uwe Heß, Vorstandsvorsitzender des MHWK, und sein Stellvertreter Andreas Dix in einem persönlichen Gespräch mit Alleinvorstand Dr. Axel Stirl erfuhren, bleiben die derzeit 150 Arbeitsplätze aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung  und des kürzlich erteilten Senatsauftrages erhalten.

Position im Markt gefestigt

Einst titelte die Bildzeitung „Ich PIN dann mal weg“ und prognostizierte die Pleite der PIN Mail AG. In der Tat durchlebte die Firma stürmische Zeiten. Ab 2008 sollte der deutsche Briefmarkt geöffnet werden, also Wettbewerb entstehen. Doch der lässt auf sich warten, und der Post-Mindestlohn ist nur ein Stichwort. Das Briefporto bei der Deutschen Post bleibt weiter von der Mehrwertsteuer befreit. Und auch von der Pflicht zur Unfallversicherung seiner Mitarbeiter ist der Konzern befreit. Für die Konkurrenz gilt beides nicht. Trotzdem sind in Berlin die Zusteller der PIN Mail AG aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken. Das Unternehmen verfügt in der Hauptstadt über sieben Shops mit umfassenden Serviceleistungen, 16 eigene Logistikdepots und etwa 480 Briefkastenstandorte, davon ca. 350 in PIN-Partnershops (wie z. B. in Lotto Toto-Läden oder Kaiser’s Supermärkten). Damit steht dem Kunden in Berlin ein flächendeckendes Netz an Dienstleistungen rund um den Briefversand zur Verfügung.

Die Zahlen geben ihnen Recht

Nach Übernahme der PIN Mail AG durch die Georg von Holtzbrinck Unternehmensgruppe im Herbst 2008 und Beteiligung durch TNT Brief Deutschland GmbH 2009 können die Eigentümer auf ein saniertes und stabiles Postunternehmen schauen. Gegenüber 2008 konnte der Umsatz um mehr als 5 % auf 49,2 Millionen € gesteigert werden. Parallel dazu hat die PIN Mail AG noch unter den Bedingungen des Postmindestlohnes durch ein beispielloses Sanierungsprogramm das EBIT (engl. earnings before interest and taxes; wörtlich übersetzt „Gewinn vor Zinsen und Steuern“) um ca. 3 Millionen € steigern können. Der PIN Mail AG gelang es 2009, ihre Kundenbasis deutlich zu stärken. Nun wendet sie sich über die Kooperation mit KAISER’S TENGELMANN auch dem Privatkundensegment zu. In jeder Berliner Filiale des Einzelhändlers sind Briefmarken zu haben sowie Briefkästen mit späten Leerungszeiten zu finden.

Auch im öffentlichen Bereich dabei

Am 30. September 2010 lief der Vertrag zwischen dem Berliner Senat und der PIN Mail AG aus. Der neue – bereits im Frühjahr ausgeschriebene – Auftrag ging wieder an die PIN Mail AG. Voraussetzung war entsprechend dem Vergabegesetz des Landes, dass der neue Anbieter seinen Beschäftigten mindestens 7,50 Euro pro Stunde bezahlt.

Die weitere Referenzkundenliste liest sich wie das „Who is who“ der regionalen Wirtschaft. Auch zahlreiche MHWK-Mitgliedsfirmen wie etwa Alba Deutschland GmbH, BARMER GEK, Stadt und Land Wohnbauten GmbH, Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH lassen ihre Post von der PIN AG transportieren, und das bei einer Rückläuferquote von unter 2 % und einer Reklamationsquote von weniger als 0,03 %. Auch der MHWK schickt seine Post „grün“.

Weitere Informationen:

PIN Mail AG
Alt-Moabit 91, 10559 Berlin
Tel.: 57 79 78 – 0
E-Mail: info@)pin-ag.de / Internet: www.pin-ag.de

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