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IKEA jetzt in Marzahn

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Komplex mit 43.800 m² Gesamtnutzfläche

Briten und Schweden unter einem Dach

Keine Aufregung! Der schwedische Möbelkonzern Ikea hält am Bau seines vierten Einrichtungshauses in der Region Berlin-Brandenburg  am Lichtenberger Standort fest und es entsteht natürlich wie geplant an der Landsberger Allee/Ecke Rhinstraße. Der Bauantrag ist gestellt, der Baubeginn ist für Januar 2010 und die Eröffnung nach acht bis neun Monaten Bauzeit für den November 2010 geplant. Mit anderen Worten: die Arbeiten an dem Bauvorhaben laufen auf Hochtouren und so wurde jetzt notwendigerweise ein Projektbüro vor Ort eingerichtet – allerdings auf Marzahner Seite – im Büro- und Gewerbekomplex Pyramide an der Landsberger Allee/Ecke Alte Rhinstraße, dass aus einem 23-geschossigen Hochhaus sowie Flachbauten besteht. Vermieter ist die britische Comer-Group. Das 1984 von drei Iren gegründete Immobilienunternehmen war zunächst in Irland tätig, ehe es seinen Firmensitz nach London verlegte. Seit drei Jahren gehört die Pyramide nun schon der Comer-Group, deren Schriftzug auf dem Dach der 106 Meter hohen Pyramide aus fünf Meter hohen Buchstaben angebracht ist. Der weithin sichtbare Hochhauskomplex hat sich zwischenzeitlich zu einem Wahrzeichen im Bezirksdreieck Hohenschönhausen, Lichtenberg und Marzahn entwickelt. Schauen Sie mal unter www.die-pyramide-berlin.com. Das IKEA-Bauvorhaben soll im Wege von Einzelvergaben realisiert werden, die Vergabe an einen Generalauftragnehmer wird ausgeschlossen.  IKEA ist an der Beauftragung von Firmen aus der Region interessiert. Auf Initiative des Lichtenberger Wirtschaftsstadtrates Dr. Andreas Prüfer fand  im Oktober eine gut besuchte Informationsveranstaltung statt, zu der auch Marzahn-Hellersdorfer Unternehmen eingeladen wurden  und auf der die IKEA-Verantwortlichen Details des Vorhabens sowie die Abläufe erläuterten.

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Blick auf die IKEA-Baustelle von der Pyramide

IKEA seinerseits informierte  über Absichten zur ökologischen Ausrichtung des Bauvorhabens (Geothermie, Photovoltaik, Nutzung der Abwärme einer Abwasserdruckleitung) und versicherte auch das Interesse der Firma an regionaler Verankerung des Hauses und an der Mitwirkung in kommunalen Netzwerken, die nach Fertigstellung und Eröffnung wahrgenommen werde. Die Leitung des neuen Hauses in Lichtenberg werde dann für Gespräche zur Unterstützung unmittelbarer lokaler Aktivitäten bereit stehen.

Und noch ein wichtiger Hinweis: im zeitigen Frühjahr 2010 beginnt über das Projektbüro in Abstimmung mit der Lichtenberger Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit und dem JobCenter die Suche nach Arbeitskräften.

2 Comments

  1. Zurek sagt:

    Ihre Nutzung der Wärme aus Abwasserdruckrohren würde mich interessieren!
    Bitte um Information, bzw Kontakte!
    Danke,
    Andreas Zurek

  2. spector sagt:

    IKEA ist ein Scheißladen!

    Entgegen aller Werbung – Leute vergesst IKEA, wenn ihr nicht in eine Service-Wüste kommen wollt.

    Die Preise sind, zumindest teilweise günstig – die Qualität ist aber dem Preis entsprechend, sehr durchwachsen und minderwertig.

    Ein Bekannter hat eine Küche gekauft. Der Wagen war hoch beladen mit teilweise schweren Kartons.

    Da er schwerbehindert ist, fragte er an der Kasse – nachdem er immerhin ca. 1.800,- Euro bezahlt hatte – ob ihm jemand beim Einladen helfen könne.

    „Ja, ja, draußen sind Leute von uns, die die Wagen einsammeln und die helfen ihnen“.

    Draußen wurde meinem Bekannten von diesen Leuten gesagt, dass ihnen das Helfen beim einladen, vertraglich verboten sei. Da stand er nun, hatte für seine Verhältnisse viel Geld bei IKEA gelassen und wurde verschaukelt.

    Das den Mitarbeitern, das Helfen beim Beladen verboten ist, war an der Kasse mit Sicherheit bekannt. Egal, schnell kassieren, soll er doch sehen, wie er fertig wird …

    So sieht Kundendienst bei IKEA aus!

    Die Qualität der gekauften Küche war mehr als mäßig und für den gezahlten Preis, teuer gekauft.

    Ich selbst hatte ebenfalls ein für IKEA typisches Erlebnis.

    Ich hatte mir von Freunden, Anti-Rutsch-Unterlagen für Teppich-Brücken bzw.

    Läufer von IKEA mitbringen lassen.

    Abgesehen davon, dass die Brücken ohne diese Unterlagen besser lagen, als mit diesem minderwertigen IKEA-Zeug, lagen, wollte ich den Rest dieser Unterlagen, die originalverpackt waren, bei IKEA zurück geben.

    Den Kassenbon konnten meine Freunde nicht mehr finden. Ich dachte, dass dies kein Problem sein würde, weil die Ware deutlich mit dem IKEA-Signet versehen war und sich in unbeschädigter Verpackung befand.

    Da hatte ich aber die Rechnung, ohne den sogenannten Kundendienst von IKEA gemacht: „Ohne Kassenbon, dürfen wir nichts zurücknehmen.“

    Das war die Antwort auf mein Ansinnen. Es sei eine ausdrückliche Anweisung vom „obersten Chef“.

    Diese Beispiele zeigen deutlich, was IKEA bedeutet bzw. was den Kunden bei IKEA wirklich erwartet.

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