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Was unternehmen wir für die Zukunft?

In der Bundesrepublik gibt es im Durchschnitt mehr Stellen für Auszubildende als Auszubildende selbst. Eine Tatsache, der sich die Unternehmen stellen müssen. Im Land Berlin ist in diesem Jahr zwar die Bewerberzahl noch höher als die der Ausbildungsstellen, aber der Trend der weniger werdenden Auszubildenden ist für Berlin und auch für unseren Stadtbezirk erkennbar.
Einige unserer Mitgliedsunternehmen beklagen, dass sie Ausbildungsplätze nicht besetzen können, obwohl diese Plätze attraktiv und modern sind. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren weiter verschärfen.
Wie kann man gegensteuern? Wie können sich Unternehmen für die Zukunft wappnen? Wie kann der MHWK die Unternehmen unterstützen?
Seit 1998 hat der MHWK in verschiedenen Formen und Partnerschaften den Ausbildungspreis getragen. Im Jahr 2012 sind mit Unterstützung der TÜV Akademie die Kriterien für den Ausbildungspreis modernisiert worden. Für dieses Jahr hat der MHWK in Abstimmung mit dem Bezirksamt die Organisation des Ausbildungspreises für Marzahn-Hellersdorf übernommen.
Das Motto des Ausbildungspreises “Wir Unternehmen Zukunft” trifft ziemlich genau das Anliegen aller Beteiligten, die Unternehmen suchen Auszubildende, junge Schulabgänger suchen attraktive Ausbildungsbetriebe und der Stadtbezirk strebt eine hohe Vermittlungsquote an. Der Ausbildungspreis kann dieses Anliegen gut unterstützen.
Die Auschreibung für den Ausbildungspreis beinhaltet die Schwerpunkte Nachhaltigkeit, soziale Kompetenz und Kooperation. Mit der Nachhaltigkeit soll belegt werden, welche Traditionen das Unternehmen bei der Ausbildung aufweist, wieviel Auszubildende übernommen wurden und wie sich um Weitervermittlung gekümmert wird. Die soziale Kompetenz soll darstellen, ob das Unternehmen sich auch der Ausbildung von leistungsschwächeren Schülern widmet, Migranten und Spätaussiedler berücksichtigt und Menschen mit Behinderung eine Chance bietet. Die Kooperation mit Schulen ist eine der besten Möglichkeiten, sich als Unternehmen bekannt zu machen und junge Schüler für eine Ausbildung zu interessieren. Dualer Unterricht, Betriebsbesichtigungen, Schülerpraktika u.a. sind Formen der Zusammenarbeit, die Unternehmen anstreben sollten.

Anläßlich des 9. Wirtschaftspartnertages am 17. Oktober 2013 hat der Vorsitzende des Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreises, Herr Uwe Heß, zur Teilnahme am Ausbildungspreis 2013 “Wir unternehmen Zukunft” aufgerufen.
Die Bewerbungsunterlagen sind ab sofort auf der Internetseite des MHWK www.mhwk.de abrufbar. Der MHWK wird die Unternehmen per E-mail informieren. Ferner werden wir auf Veranstaltungen des MHWK auf den Ausbildungspreis hinweisen. Auch auf der gesonderten face book Seite “Ausbildungspreis” sind die Teilnahmebedingungen demnächst einsehbar.

Die Beteiligung am “Ausbildungspreis” ist bis zum 31. Dezember 2013 möglich. Danach wird eine Jury die Auswertungen vornehmen. Die Auszeichnungsveranstaltung wird im I. Quartal 2014 stattfinden.

Wir rufen Unternehmen, Handwerker, Selbständige, alle Ausbildungsbetriebe, alle die für die Zukunft etwas unternehmen, auf, sich am “Ausbildungspreis” zu beteiligen.

Gesundheitswirtschaft – Chancen und Herausforderungen für Marzahn-Hellersdorf

Gesundheitswirtschaft in Marzahn-Hellersdorf. Modernste Medizin, Krankenhäuser mit höchstem Standard, qualifizierte Dienstleister und Pflegeeinrichtungen drum herum. Für viele kaum vorstellbar, dass sich ein solcher Wirtschaftszweig in unserem Stadtbezirk entwickelt hat und weiter dynamisch wächst.

Unsere Wirtschaftsförderung hat im Jahr 2012 das Projekt “Gesundheitswirtschaft Marzahn-Hellersdorf   Wertschöpfung und Kooperation – Neue Wege vom Hersteller zum Krankenhausbetrieb” gestartet, um diese Entwicklung zu begleiten. Frau Nadja Zivkovic leitet dieses Projekt. Der MHWK leistet durch seinen Vereinsvorstand und Klinikleiter des ukb, Herrn Prof. Dr. Ullrich Meier, aktive Unterstützung.

Die Auftaktveranstaltung zum Projekt fand am 13. November 2012 im historischen Kesselhaus des ukb statt. In Anwesenheit von Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie Mario Czaja, Senator für Gesundheit und Soziales stellte Wirtschaftsstadtrat Christian Gräff das neue Projekt vor. 60 Gäste nahmen die Informationen auf. Beim anschließenden get together wurden erste Ideen und Meinungen ausgetauscht.

Wiederum im Kesselhaus des ukb gab es am 19. Februar 2013 eine Gesundheitswirtschaftstagung. Als Thema der Veranstaltung wurde “Gelebte Netzwerke (der Gesundheitswirtschaft)” gewählt, um eine breite Zielgruppe anzusprechen. Das Thema wurde mit drei Referenten besetzt, wobei zwei aus dem Bezirk kamen, Frau Iken, Leiterin Strategie und Organisation des ukb, und Herr Fischer, Geschäftsführer der  Alpenland Pflegeheim GmbH. Die Sicht eines Außenstehenden wurde durch Herrn Dr. Hollidt, Geschäftsführer der in.vent Diagnostic GmbH, vorgestellt. Der Einladung folgten 70 Gäste, die sich an der anschließend durch Herrn Prof. Dr. Meier moderierten Diskussion rege beteiligten. Dabei kam der Wunsch nach einer Einrichtung und Festigung eines Gesundheitsnetzwerkes zum Ausdruck.

Zum  14. August 2013 haben gemeinsam das Projekt Gesundheitswirtschaft und der MHWK zu einem zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Ziel des Abends war das gegenseitige Kennenlernen der Akteure, die in Marzahn-Hellersdorf im Bereich Gesundheitswirtschaft tätig sind sowie die Diskussion von Ideen und Möglichkeiten von gemeinsamen Unternehmungen und Aktionen. Als Schwerpunkt wurde die Vernetzung von Kliniken mit ambulanter Medizin herausgearbeitet. Aber auch Fachkräftesicherung, Infrastruktur und Imagedarstellung des Bezirkes stellen wichtige Aspekte dar. Als gemeinsame Aktionen des Netzwerkes kann man sich vorstellen, bei der Öffentlichkeitsarbeit, bei der Vorbereitung der IGA 2017, bei der Einbindung von älteren Arbeitnehmern und bei der Entwicklung einer gemeinsamen Webseite zusammen zu arbeiten.

Für die weitere Festigung des Netzwerkes ist geplant, im Rahmen der BERLIN HEALTH WEEK am 23. Oktober 2013 eine Veranstaltung mit dem Schwerpunkt Telemedizin durchzuführen. Frau Zivkovic vom Projekt Gesundheitswirtschaft bereitet noch verschiedene andere Veranstaltungen vor.

Wir wollen die Gesundheitswirtschaft in unserem Stadtbezirk weiter voran bringen. Das Netzwerk soll Unternehmen zusammen führen, Aktivitäten bündeln und auch nach außen die Stellung der Gesundheitswirtschaft dokumentieren.
Mitstreiter sind in unserem Netzwerk willkommen.

Ansprechparnerin für alle Fragen Gesundheitswirtschaft:

Leiterin des Projektes
Frau Nadja Zivkovic

Tel.: (030) 90293-2623
Fax: (030) 90293-2605

E-Mail: nadja.zivkovic@ba-mh.verwalt-berlin.de

SPREE DIALOG in den Gärten der Welt

SPREE DIALOG, ein Dach, unter dem sich Berliner Wirtschaftsvereine zusammengefunden haben, hat zu einem Sommerfest am 09. Juli 2013 in die “Gärten der Welt” nach Marzahn-Hellersdorf eingeladen. Die Vorbereitung und Durchführung übernahm der in Marzahn-Hellersdorf beheimatete MHWK.

Schon Ende 2012 haben wir die Partnervereine von unserer Idee informiert und breite Zustimmung erhalten. Die Parkleitung von “Gärten der Welt” war auch angetan, die IGA Berlin 2017 signalisierte ebenfalls Bereitschaft und für das leibliche Wohl konnte in bewährter Weise das ABACUS Tierpark Hotel gewonnen werden. Die “orient girls” aus Marzahn-Hellersdorf sollten zum Orientalischen Garten passend einen Programmpunkt beisteuern.
Alles gut koordiniert haben wir die Einladungen im Zusammenwirken mit unseren Partnervereinen gestartet und waren dann von der Resonanz total überrascht. 180 Anmeldungen!

Am Dienstag, 09. Juli, spielte auch der Wettergott mit, strahlender Sonnenschein, keine Wolke am Himmel. Ab 17.00 Uhr haben wir interessierten  Gästen kurze Führungen ermöglicht, die nicht mehr sein konnten, als Neugierde zu wecken für einen erneuten Besuch mit viel mehr Zeit.
Herr Heß, unser Vorstandsvorsitzende MHWK, und Frau Reuber, Parkchefin “Gärten der Welt”, nahmen die Eröffnung vor und hießen alle Gäste herzlich willkommen. Frau Langsch von der IGA Berlin 2017 GmbH gab einen Ausblick auf die Internationale Gartenausstellung 2017.

Das Team vom ABACUS Tierpark Hotel verwöhnte uns mit orientalischen Köstlichkeiten.
Die Darbietungen der “orient girls” versprühten einen Hauch von Tausend und einer Nacht.

Das A und O eines solchen Treffens sind die vielen Gespräche und Begegnungen. Es ist immer wieder spannend zu beobachten, wer plötzlich jemanden trifft, den er lange nicht gesehen hat, wie der eine oder andere sich mit bisher Fremden unterhält, Kontakte geknüpft werden, neue wirtschaftliche Beziehungen entstehen.

Von 12 Berliner Stadtbezirken konnte wir aus 11 Bezirken Gäste begrüßen. An dieser Stelle auch besonderen Dank an unsere Partnervereine aus Spandau, Pankow, Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Friedrichshain-Kreuzberg, die für diese Veranstaltung geworben und damit zum Erfolg beigetragen haben. Dank auch an den Wirtschaftsrat des 1. FC UNION, der erstmalig an unserer Veranstaltung teilnahm.

Jeder Wirtschaftsverein hat in seiner Region Aufgaben zu erfüllen. In regelmäßigen Abständen sollte man sich zusammenfinden, sich austauschen und bestimmte Ziele gemeinsam verfolgen. Unser Sommerfest war, so hörten wir von vielen Anwesenden, eine gute Plattform dafür.

Für ein Zusammentreffen im nächsten Jahr hat sich, so haben es alle Beteiligten gesehen, der Wirtschaftskreis aus Pankow bereit erklärt, Ideen zu entwickeln und was Tolles vorzubereiten.

Wir sagen allen an der Vorbereitung und Umsetzung Beteiligten und allen Gästen vielen Dank, wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

BMW-Automobile aus Leipzig

BMW-Automobile aus Leipzig? Welche Traditionen hat Leipzig im Automobilbau aufzuweisen? Wie hat Leipzig es geschafft, sich als Automobilproduktionsstandort zu etablieren? Nicht nur für BMW, auch für Porsche? Fragen, die am besten beantwortet werden, wenn man sich vor Ort begibt, sich selber ein Bild macht, sich von kompetenten Leuten entsprechende Informationen einholt.

Der MHWK hat sich für die traditionelle, jährliche Unternehmerreise das BMW Werk in Leipzig ausgesucht. Das derzeit modernste Automobilwerk der Welt, nicht zu weit von Berlin entfernt und damit gut mit einem Reisebus erreichbar.

Am 25. Juni 2013 starteten wir in aller Frühe, um unsere Fragen beantwortet zu bekommen.

BMW in Leipzig, wie kam es zu dieser Entscheidung? Leipzig hat eigentlich keine automobile Tradition. In der DDR waren Zwickau für den Trabant, Eisenach für den Wartburg, Hainichen für den Barkas B 1000, Ludwigsfelde für den W 50 und Zittau für den Robur die Produktionsstandorte für PKW und LKW. Motorräder kamen aus Zschopau und Mopeds aus Suhl. Leipzig war u.a bekannt durch die Firmen Kirow Werke, Drehmaschinenbau, ORSTA Hydraulik. Und die Leipziger Messe. Nach der Wende hat sich die automobile Produktion im östlichen Teil Deutschlands total verändert. Trabant und Wartburg sind verschwunden. Dafür produziert VW in Mosel bei Zwickau, OPEL in Eisenach und Mercedes Benz in Ludwigsfelde. Fertigungen für Komponenten und Zulieferungen gibt es noch an anderen Standorten.
In den neunziger Jahren galt BMW mit ca. 600.000 produzierten und verkauften Einheiten als Übernahmekandidat, die Fachwelt meinte, 1 Mio. Autos seien das Maß, um im Weltmarkt zu bestehen. 1994 übernahm BMW die britische Fa. Rover. Damit wollte man die BMW Group vergrößern und stärken. Diese Übernahme erwies sich als nicht glücklich. Die Konsequenz war der Verkauf von Rover. Behalten hat man die Marke MINI. Da sich der Zukauf einer Fremdmarke nicht bewährte, unternahm man mit der Marke BMW eine Produkt- und Markenoffensive. Dafür wurde natürlich ein neuer Produktionsstandort in Europa gebraucht. Ab Mitte 2000 begann die Suche. Am 18. Juli 2001 erhielt Leipzig den Zuschlag. Neben Leipzig hatten sich noch Augsburg, Schwerin, Arras (Frankreich) und Kolin (Tschechien) beworben. Für Leipzig zählte u.a. die Nähe zu den vorhandenen deutschen BMW Werken (München, Dingolfing, Regensburg), verfügbares qualifiziertes und motiviertes Personal, gute Infrastruktur, vorhandene Zulieferstrukturen, eine effiziente Verwaltung (der Stadt Leipzig und des Landes Sachsen) und entsprechende Förderungen im Rahmen Aufbau Ost. Schon im August 2001 begann die Bauphase, am 01. März 2005 rollte das erste Kundenfahrzeug vom Band. Die Gesamtinvestition betrug 1,2 Mio. €.

Im Werk angekommen erwartete uns der freundliche Besucherdienst, teilte uns in zwei Gruppen ein, stattete uns mit Empfangstechnik, Schutzbrillen und Kitteln aus und schon begann der  etwa 5 km lange Fußmarsch. Das architektonisch spannende Zentralgebäude, die Bereiche Karosseriebau, Lackierung und Montage lagen auf unserer Wegstrecke. Es war faszinierend zu erleben, wie unter heutigen Bedingungen ein Auto entsteht. Und am Ende rollt ein Auto vom Band, das Freude am Fahren verspricht. Forschung und Entwicklung sowie Qualität und Perfektion in der Fertigung sichern ein BMW Premiumprodukt. Aufgefallen sind die Freundlichkeit und Aufgeschlossenheit der Mitarbeiter, der Stolz, bei einem Unternehmen wie BMW tätig zu sein.

Ein solides Werkskantinenessen rundete den Besuch im BMW Werk ab.

Am Hauptbahnhof nahmen wir eine Stadtführerin an Bord und bei strömenden Regen lernten wir Leipzig aus einem anderen Betrachtungswinkel kennen. Wir fuhren durch Stadtteile, die vorher von den Mitfahrenden wahrscheinlich keiner gesehen hat. Und ganz erstaunlich, was alles in Leipzig rekonstruiert, erneuert oder ganz neu gebaut wurde. Die alte Baumwollspinnerei, heute moderne Lofts in ihrem Gebäudekörper. Alte, verschüttete Wasserläufe und Kanäle wurden wieder an die Oberfläche geholt. Leipzig, viel in Bewegung, Leipzig, ganz anders, als viele es in Erinnerung haben.

In “Auerbachs Keller”, wo sonst, endete eine Exkursion, die uns im technischen Bereich bei BMW wirkliche Spitzenleistungen erleben ließ und uns bei der Stadtrundfahrt  in Staunen versetzte, darüber, was sich in Leipzig alles zum Guten verändert hat.

Wir danken der BMW Niederlassung Berlin für die gewährte Unterstützung und dem Unternehmen Dr. Herrmann Reisen für die Bereitstellung eines komfortablen Busses und für den Einsatz von zwei netten und zuverlässigen Busfahrern.

Gelebte (Städte-) Partnerschaft

Unter dem Dach Berlin eastside veranstalten die Stadtbezirke Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf jedes Jahr erfolgreich die Wirtschaftspartnertage. Auch in unserer Partnerstadt Lauingen an der Donau gibt es eine ähnliche Veranstaltung, die Lauinger Messe. Diese Messe findet nun schon zum dritten mal statt, im Rhytmus von zwei Jahren, in diesem Jahr unter dem Motto “Der Wirtschaftsstandort Lauingen stellt sich vor”. Der Bürgermeister unserer Partnerstadt Lauingen, Herr Schenk, die Lauinger Wirtschaftsinitiative (LWI) mit Herrn Jäger an der Spitze und die Wirtschaftsvereinigung Lauingen (WV) mit dem Vorsitzenden Herrn Powalowski haben uns, den MHWK, eingeladen, an der diesjährigen Lauinger Messe teilzunehmen.

Der Vorstand des MHWK hat die freundliche Einladung gern angenommen und mit den Partnern in Lauingen die entsprechenden Vorbereitungen getroffen. Die Lauinger Messe fand am 6. und 7. April 2013 statt. Der MHWK reiste mit den Vorständen Karen Friedel und Jörg Heidemann sowie mit Jens Liebnitz und Ulrich Fehrmann aus der Geschäftsstelle nach Lauingen.

Am Anreisetag, am 5. April, wurden wir Berliner zu einem gemeinsamen Abendessen ins Hotel und Restaurant Kastanienhof eingeladen. Gegenseitiges Vorstellen, Austausch von Positionen, Neuigkeiten aus Berlin, aus Marzahn-Hellersdorf, aus Lauingen in lockerer Atmosphäre vorgetragen, ein schöner Abend. Für uns war angenehm zu erfahren, welche Wertschätzung unser ehemaliger Bürgermeister Dr. Harald Buttler und unser langjähriger Geschäftsstellenleiter Erich Asmus bei unseren Lauinger Partnern genießen. Ein vom Bürgermeister übergebener Stich der Stadt Lauingen hat inzwischen in unserer Geschäftsstelle einen Ehrenplatz erhalten.

Die Lauinger Messe wurde am 6. April um 10.00 Uhr von Politikern und den Organisatoren eröffnet, begleitet von einem tollen Show-,  Tanz- und Akrobatikprogramm.
In der Stadthalle hatten 55 Messestände Platz gefunden, für eine Stadt mit etwa 10.000 Einwohnern eine erstaunliche Leistung. Auch die Resonanz bei den Lauingern hat uns begeistert. Man konnte die Verbindung der Besucher mit der Stadt und den Unternehmen sehr gut wahrnehmen.

Unser MHWK hat sich mit Roll ups und Flyern zu den Themen CleanTech Business Park, Gesundheitswirtschaft und Tourismus präsentiert. Insbesondere Informationen zur IGA 2017 wurden von den Besuchern nachgefragt. Viele Lauinger berichteten von ihren Berlin-Besuchen, sie waren gern in Berlin und viele wollen auch wieder die Hauptstadt besuchen.

Für uns gab es noch ein kleines Besichtigungsprogramm. Herr Powalowski erklomm mit uns den Lauinger Schimmelturm. Von der Aussichtsplattform hatten wir einen tollen Rundumblick auf Lauingen und Umgebung.
Danach unternahmen wir in Begleitung von Frau Schenk , Herrn Bulling und seiner Frau einen Ausflug nach Ulm. Eine tolle Stadtführung, der Besuch des Münsters, die alte Stadtmauer an der Donau, die wunderschön wiederhergestellten Häuser im Fischerviertel, viele Eindrücke für uns Berliner. Da es sehr kalt war, hatten unsere Lauinger Gastgeber ein Aufwärmprogramm im “Barfüßer” vorbereitet, ein empfehlenswertes Brauhaus in Ulm.

Wir danken allen Lauingern, die uns mit großer Gastfreundschaft empfangen und betreut haben. Auf einen Gegenbesuch unserer Lauinger Partner freuen wir uns schon jetzt.

Energiewende auf dem richtigen Weg?

Jeden Tag gibt es mindestens eine Nachricht zum Klimaschutz, zur Energiewende, zu steigenden Strompreisen, zu Insolvenzen in der Photovoltaikindustrie. Es gibt Interwievs vom Umweltminister, kurz darauf Widerspruch vom Wirtschaftsminister. Wer durchschaut dieses Wirrwar? Welche Rolle spielen die großen Energieversorger? Wer ist in der Lage, den roten Faden zur Energiewende aufzunehmen?
Viele Fragen, die sich nicht einfach beantworten lassen, es gibt viele und sich zum Teil widersprechende Informationen.

In solchen Situationen, wenn es einem  nicht gelingt, den roten Faden zu halten, sollte man sich Rat einholen. Der Ratgeber sollte nicht interessensgeleitet sein, mit Fachkompetenz ausgestattet sein und spannend vortragen können. Diesen Ratgeber haben wir gefunden, nicht in der Politik, nicht in der Wirtschaft, sondern in der Wissenschaft, gefunden in der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der HTW.  Im Sommer 2012 hat die HTW ein Symposium zur Energiewende veranstaltet. Herr Prof. Dr.- Ing. Volker Quaschning sprach u.a. zu diesem Thema. Beeindruckt von diesem Vortrag waren wir vom MHWK und dem WKHL der Meinung, dieses Thema für das Jahr 2013 aufzugreifen und unseren Mitgliedern zugänglich zu machen. Herr Prof. Quaschning hat sich bereit erklärt, uns dabei zu unterstützen.
Am 26. Februar 2013, 18.00 Uhr,  haben wir uns im Gebäude G, Hörsaal 002, auf dem Campus Schöneweide eingefunden, um zu Klimaschutz, zur Energiewende, zu Politik und zu anderen Fragen zu hören.
In einem Hörsaal sitzen, Student sein, einem Professor zuzuhören, ein schönes Gefühl, man fühlt sich an vergangene Zeiten erinnert, aber ohne Testat, Klausur und Prüfung.

Zur Einführung sprach Herr Prof. Quaschning zur Geschichte des Standortes, wer erinnert sich nicht an TRO, KWO und WF, und zur Entwicklung der HTW in Schöneweide. Wo Studenten sind, herrscht Leben. Insofern ist der Campus in Schöneweide ein Glücksfall für Treptow-Köpenick, insbesondere für die Region um die Wilhelminehofstraße.

Ausgangspunkt der Betrachtungen zur Energiewende war für Herrn Prof. Quaschning der Klimaschutz. Was passiert, wenn die Polkappen weiter abschmelzen? Wie verändert sich der Meeresspiegel, wenn grönländisches Festlandeis schmilzt? Welche Rolle spielen steigende Kohlendioxidemissionen weltweit und in Deutschland? Wie kann eine Energiewende dem Anstieg der Emissionen entgegenwirken? Sonnen- und Windenergie, welche Rolle spielen sie? Wie stellen sich die großen Versorger den Veränderungen? Wie macht die Politik Energiepolitik? Fragen über Fragen.

Die Einschätzungen und Lösungsansätze, die Prof. Quaschning vortrug, sind auf seiner Internetseite nachzulesen, kompetent und qualifitiert.
Vollziehen Sie den Vortrag nach auf www.volker-quaschning.de.

Bei der abschließenden Diskussion, Brötchen und Getränke dienten der Stärkung, gab es viele nachdenkliche Gesichter. Welche Schlußfolgerungen ziehe ich für mich aus dem Vortrag?
Pressemeldungen, Interviews, Informationen, wie bewerte ich sie mit dem Wissen aus dem Vortrag?

Mit dem dazu gewonnenen Wissen können wir sicherlich einige Fragen zur Energiewende anders bewerten.

Wir danken Herrn Prof. Quaschning sehr herzlich für die vermittelten Denkanstöße!


Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
Prof. Dr.-Ing. Volker Quaschning
FB1 – Regenerative Energien
Wilhelminenhofstr. 75A
D-12459 Berlin
www.htw-berlin.de

SEMO Personal-Service GmbH

SEMO eröffnet 2. Geschäftsstelle in Berlin-Mitte

Mit der neuen Geschäftsstelle in der Reinhardtstr. 37 in Berlin-Mitte setzt die SEMO Personal-Service GmbH ihren Wachstumskurs fort. Die Geschäftsstelle wurde im Dezember 2012 bezogen und bietet persönliche Beratung sowie individuelle Personaldienstleistungen für Unternehmen und Bewerber.

„Zeitarbeit ist für viele Unternehmen ein wichtiger Faktor bei ihrer Personalplanung, weil sie die Flexibilität erhöht und kurzfristige Kapazitätsanpassungen ermöglicht“, erklärt Gert Reidl, Geschäftsführer der SEMO. „Unsere neue Geschäftsstelle im Regierungsviertel erweitert unsere Möglichkeiten den Unternehmen und Bewerbern individuelle Personaldienstleistungen mit einer persönlich auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnittenen Beratung zu bieten.“

Das Team am Standort Reinhardtstraße besteht aus zwei in der Zeitarbeit erfahrenen Mitarbeitern, die am Sitz der Gesellschaft in der Friedrichstraße bisher das operative Geschäft geführt haben. Durch die Gewinnung einer weiteren in der Zeitarbeit erfahrenen Beraterin wird die Betreuung intensiviert. Unsere neue Kollegin kennt sich im Raum Berlin bestens aus und bringt einschlägige Erfahrungen im Bereich der modernen Personaldienstleistung mit.

Die neue Geschäftsstelle bietet vor Ort Dienstleistungen, die vom maßgeschneiderten Konzept bei der Arbeitnehmerüberlassung, über On-Site-Management und Master Vendor, bis hin zur Personalvermittlung reichen. Durch die Zusammenarbeit der Geschäftsstellen in Berlin und an weiteren Standorten in Deutschland, sowie kooperierenden Personalberatungen, entstehen Synergien bei Personalauswahl und Personaldisposition wie auch beim Angebot von offenen Stellen für Bewerber.

„Der direkte Draht zu den Unternehmen in der jeweiligen Region sorgt dafür, dass wir die richtigen Personalressourcen zur Verfügung stellen können“, sagt Gert Reidl, Geschäftsführer der SEMO. „Über die neue Geschäftsstelle können wir Unternehmen und Bewerbern eine noch intensivere Betreuung garantieren und sind in der Lage schnell und effektiv zu agieren. Dazu nutzen wir unseren modern ausgestatteten Schulungsraum sowie die attraktiven Arbeitsplätze“.

Die SEMO hat nun die Möglichkeit

  • AssessmentCenter,
  • Bewerbertage
  • sowie Weiterbildungen

in eigener Regie und in eigenen Räumen durchzuführen. Dabei setzt SEMO die Kooperationen mit Bildungsträgern und der Bundesagentur für Arbeit fort. Dazu zählen auch die Mitgliedschaft im MHWK e.V. sowie die Zusammenarbeit mit dem nsw24.

Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle in der Reinhardtstr. 37 in 10117 Berlin vereinbaren gern mit interessierten Unternehmen und Bewerbern einen persönlichen Termin.

Die Kontaktdaten vor Ort  sind:
SEMO Personal-Service GmbH
Reinhardstr. 37
D-10117 Berlin

www.semo-ps.de
E-Mail: berlin@semo-ps.de

Martin Giese
(Consultant)
+49 (0)30 2758 1470 – 20

Die SEMO Personal-Service GmbH schaut positiv in die Zukunft und plant ihre Expansion mit weiteren Geschäftsstellen fortzusetzen.

Schneller, kleiner, leichter!

Oh, keine Angst, es geht hier nicht um sportliche Rekorde, sondern nur um den IT-Bereich Tablets und Smartphons.

Das war auch das Motto vom ersten MHWK-Unternehmertreff am 29.01.2013 im Gasthaus Sankt Hubertus in Berlin-Mahlsdorf.
Dazu hatten wir zwei Spezialisten vom Fach eingeladen. Herr Knut Kricke, Geschäftsführer der VERTEXakademie GmbH, kkricke@adpretium.com, zeigte uns sehr illustrativ die Anwendungsmöglichkeiten von Tablets, diese, stark vereinfacht gesagt, Mini-Laptops mit Netzzugang.
Unser zweiter Gast, Herr Heiko Gieritz von der Firma EP Elektronikpartner Gieritz, http://www.ep-gieritz.de/, stellte uns dann die Nutzungsmöglichkeiten von Smartphons vor.
Ohne Frage werden diese kleinen Alleskönner immer stärker in unseren Lebensalltag einziehen und unser Verhalten mitbestimmen.
Jetzt ist aber erst mal etwas Ruhe in die technischen Entwicklung eingekehrt, die Geräte sind alle auf einem hohen ähnlichem Niveau und unterscheiden sich hauptsächlich nur noch in der Prozessor- und Speicherleistung, im Design und in der Software. Einen Ratschlag, was gut und richtig ist, kann keiner mehr geben.
Hier muß jeder für sich selbst entscheiden, was für seine Hauptanwendungen am besten geeignet ist.
Nach den beiden Vorträgen präsentierten noch zwei MHWK-Mitglieder ihre neuesten Errungenschaften. Unser LED-Spezialist, Herr Gerhard Dugnus, http://www.ledinvest.de, stellte die Anwendung von LED-Flächenleuchten als Ersatz für herkömmliche Leuchtmittel vor. Enorm attraktiv sind die Fakten zur Stromeinsparung (und damit Geldeinsparung) dabei, es ist mir persönlich ein Rätsel, dass die Nutzung dieser sparsamen und klugen Technologie immer noch so schwerfällig anläuft.
Unser Computerspezialist Karsten Hitze, http://www.cib-service.de/3d.pdf, stellte dann seinen neuen 3D-Drucker vor. Das ist ein Gerät, mit dem man nach der Eingabe von Konstruktionsdaten dreidimensionale Körper herstellen (“drucken”) kann. Über Spritzdüsen wird kein Farbträger, sondern flüssiger Kunststoff auf eine Grundlage und dann mehrschichtig aufgebracht und angehäuft. Dieses Verfahren ist besonders im Modellbau und im Konstruktionswesen sehr nachgefragt.
Nach diesen äußerst unterhaltsamen Beiträgen hatten die Teilnehmer der Veranstaltung die Möglichkeit, sich, bzw. ihr Unternehmen vorzustellen. Dabei konnten schon gleich am Abend interessante Kontakte geknüpft werden.
Der MHWK bedankt sich beim Gasthaus Sankt Hubertus für die freundliche und unkomplizierte Unterstützung!
Teilnehmerliste

(by Jens Liebnitz)

LED-Rastermaßleuchten

3D-Drucker


Masterplan – Arbeit und Ausbildung für Alle Jugendlichen bis 2016

Der MHWK hatte am 27. November 2012 zum Unternehmertreff eingeladen, über 50 Teilnehmer sind der Einladung gefolgt. Thema der Veranstaltung: “Arbeit und Ausbildung für Alle Jugendlichen bis 2016″ – erste Zwischenbilanz zum Masterplan. Im Autohaus KOCH in der Marzahner Chaussee zog unser Stadtbezirksbürgermeister, Herr Stefan Komoß, diese erste Zwischenbilanz.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den Vorstand des MHWK, Herrn Jörg Heidemann, und durch den Gastgeber Autohaus KOCH, Herrn Thomas Greitzke.

Zu Beginn informierte Herr Komoß zu bezirklichen Schwerpunkten des Jahres 2012, die auch ins Jahr 2013 hineinwirken und darüber hinaus.

Am 17. September 2012 erfolgte der Spatenstich zur Errichtung des CleanTech Business Parks. 90 ha Industrieansiedlungsfläche, erwartete 3.000 Arbeisplätze, Ansiedlungsbeginn 2015, 41 Mio. € Investitionsvolumen für die Erschließung, eine spannende Entwicklung für Berlin eastside und unseren Stadtbezirk.
Ein Projekt, das uns schon lange begleitet, die Tangentiale Verbindung Ost (TVO), scheint Wirklichkeit zu werden. Im Januar 2013 soll zwischen den drei beteiligten Stadtbezirken und dem Senat Einigkeit zur Trassenführung erzielt werden. Mit ein wenig Optimismus sieht der Bürgermeister einen Baustart noch in 2015. Für diese Investition sind 80 Mio. € veranschlagt.
Schloss Biesdorf
wird sich verändern. Die Bauarbeiten zur Aufstockung des oberen Geschosses sollen im August 2013 beginnen, 56 Mio. € sind dafür vorgesehen.
Die IGA 2017 wirft schon jetzt ihre Schatten voraus. Die Gärten der Welt  und Schloss Biesdorf mit seinem Park werden u.a. die Anziehungspunkte der IGA sein. Für die Umsetzung sind 30 Mio. € geplant.

Der Stadtbezirk arbeitet konsequent weiter an der Schuldentilgung, von 35 Mio. € Schuldenstand sind in 2012 14 Mio. € übrig geblieben, in 2016 soll die letzte Tilgung erfolgen, dann ist der Stadtbezirk schuldenfrei.
Die Personalsituation für das Bezirksamt wird mit dem geforderten Abbau von 175 Stellen nicht einfacher. Vorstellungen, wie einerseits der Stellenabbau umgesetzt und andererseits die Arbeitsfähigkeit gewährleistet werden kann, gehen dahin, im Bereich Grünlagen- und Sportplatzpflege sowie bei den Jugendfreizeiteinrichtungen strukturelle Veränderungen vorzunehmen.

Zum eigentlichen Thema Masterplan – Arbeit und Ausbildung für Alle Jugendlichen bis 2016 zog Herr Komoß eine erste Zwischenbilanz.
Die politische Zielsetzung des Masterplans sieht drei Schwerpunkte:
- Unterstützung der Unternehmen bei der Rekrutierung von Mitarbeitern
- Schaffung beruflicher Perspektiven für Schulabgänger
- Verbesserung der Sozialstruktur im Bezirk
Die beteiligten Partner sind u.a.:
- Bezirksamt mit allen Abteilungen
- Jobcenter Marzahn-Hellersdorf
- Agentur für Arbeit
- Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
- MHWK e.V.
- gsub
- einzelne Unternehmen
- Träger von Bildung und Jugendarbeit
Die Finanzierung wird aus verschiedenen Quellen gesichert.
Obwohl der Masterplan noch nicht komplex wirkt, hat sich die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen von 12/2011 mit ca. 2.500 auf ca. 2.200 in 11/2012 verringert, eine Reduzierung um 12% innerhalb eines Jahres.
Eine zentrale Rolle bei der Projektdurchführung wird der beim Bezirksamt angesiedelte MatchingPoint spielen. Der MatchingPoint wird die Koordinierungsstelle sein, die die Verbindung zu den Partnern sicherstellt, Vermittlung von Praktika, Ausbildung, Praxislernen, Kooperationen mit Unternehmen organsiert. Natürlich muß der Erfolg meßbar sein, dafür sind entsprechende Kennzahlen zu entwickeln.
Für das nächste Jahr 2013 sieht Herr Komoß folgende Schwerpunkte:
- Beginn der Aktivitäten des Masterplans
- ab 01/2013 Arbeitsaufnahme MatchPoint
- ab 03/2013 “Work-First” Ansatz im Job Center
- ab 04/2013 Coaching in 10 Sekundarschulen
- ab 05/2013 Umsetzung Neukonzeption Tage der Arbeit und Ausbildung
- ab 05/2013 Matchingaktivitäten des MatchPoints
- ab 08/2013 Praxislernen in Unternehmen

Vom Bürgermeister wurde positiv gewertet, dass der MHWK dem MatchingPoint schon ca. 30 Unternehmen benannt hat, die Angebote zu Praktika, Besichtigungen, Kooperationen, Ausbildung unterbreitet haben. Der MHWK wird  bei seinen Migliedsunternehmen weiter dafür werben, sich bei den verschiedenen Aktivitäten des Mastplanes einzubringen. Der Masterplan trägt nicht nur eine soziale Komponente, er bietet vielmehr auch den Unternehmen die Chance, erfolgreich Auszubildende und Mitarbeiter zu rekrutieren.

Frau Ulrike Thomas, Leiterin der Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit in Marzahn-Hellersdorf, stellte das “Zukunftsprogramm Berlin-Brandenburg – Gemeinsam für die Region” vor.
Die Region Berlin-Brandenburg ist eine sehr dynamische Wirtschaftsregion. Seit 2005 steigt die Erwerbstätigkeit in beiden Ländern sehr rasant. Auf der einen Seite suchen Unternehmen händeringend nach qualifiziertem Personal, auf der anderen Seite liegt die Jugendarbeitslosigkeit in beiden Ländern über dem Bundesdurchschnitt. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Langzeitbeziehern von Arbeitslosengeld II. Mit dem Zukunftsprogramm soll eine grundlegende Veränderung in der Herangehensweise bei der Senkung der Jugendarbeitslosigkeit und des Langzeitbezuges erreicht werden. Über eine gute Vernetzung und gut abgestimmte Programme mit den Senatsverwaltungen in Berlin bzw. Ministerien in Brandenburg, den Wirtschaftsverbänden und Unternehmen will man sich auf Themen mit dem größten Veränderungsbedarf fokussieren. Derzeit wird an konkreten Umsetzungsmöglichkeiten in gemeinsamen Arbeitsgruppen gearbeitet.
Mit dem Masterplan des Bezirksbürgermeisters ist der Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf der Zeit voraus. Konkrete Handlungsbedarfe zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit sind untersetzt und ein gutes Netzwerk aller Akteure ist aufgebaut.
Die Unternehmen im Bezirk sind herzlich eingeladen, dieses Zukunftsprogramm zu unterstützen. Für Informationen steht der Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit gern zur Verfügung.

Fragen aus der Runde wurden von Herrn Komoß und Frau Thomas beantwortet.

Nach so vielen Informationen hatten sich alle Beteiligten eine Stärkung verdient. Das Team des Autohauses KOCH hatte ein sehr nettes Buffet vorbereitet. Meinungsaustausch, Informieren und Netzwerken in Nachbarschaft zu schicken Karossen, Abschluß eines interessanten MHWK-Unternehmertreffs.

Wir danken dem Bezirksbürgermeister, Herrn Stefan Komoß, Frau Ulrike Thomas von der Agentur für Arbeit und dem Team des Autohauses KOCH.

Der vollständige Power Point Vortrag des Bürgermeisters ist  hier nachzulesen.

Unser Gast und Vortragender:

Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD)

Bezirksbürgermeister Stefan Komoß (SPD)

Leiter der Abteilung Schule, Sport, Finanzen und Personal

Ansprechpartner für den Masterplan

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf von Berlin
Abteilung Schule, Sport, Finanzen und Personal
Schul- und Sportamt
SchulSport 112 und MatchPoint Mitarbeiter
Herr Roman Hübner
Alice-Salomon-Platz 3, 12627 Berlin
Tel.: 030/9(0)293-2753  Fax:030/902932755
E-Mail: Roman.Huebner@ba-mh.Verwalt-Berlin.de

Unser Gastgeber:

Thomas Greitzke
Vorstand
Koch Gruppe Automobile AG

fon: 030 293592136
fax: 030 29359223
email: Thomas.Greitzke@koch-ag.de
web: www.koch-automobile-ag.de

Das Finanzamt sieht (bald) alles

Ohne Frage ist wieder ein weiterer Schritt in Richtung gläserner Bürger, bzw. gläserner Betrieb vollzogen worden. Das Bundesministerium für Finanzen führt ab 2013 die elektronische Erfassung und Übermittlung der Bilanzdarstellung (kurz: E-Bilanz) ein. Damit können die Unternehmen in Zukunft vom Finanzamt besser kontrolliert und eingeordnet werden. Alle elektronisch übermittelten Daten werden ausgewertet und gespeichert; so können jederzeit Vergleiche in der eigenen Wirtschaftsentwicklung oder mit branchenähnlichen Betrieben erstellt werden.

Einen sehr interessanten Vortrag dazu gab es beim gemeinsamen 2. Handwerkerfrühstück am 15.11.2012 in der DOBA Vermietung und Service GmbH, Allee der Kosmonauten 31, durch den Steuerberater Dipl.-Ing. Holger Raasch. Herr Raasch vermittelte eine Vorausschau für steuerliche Änderungen 2013 und beantwortete anschließend die verschiedensten Fragen der Teilnehmer. Vorher gab Herr Paczkowski von der DOBA GmbH einen aufschlußreichen Ausblick über die Entwicklung der DOBA Gewerbestandorte im Bezirk.

Nach den Vorträgen hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit, sich oder ihren Betrieb kurz vorzustellen und es gab einen angeregten Gedankenaustausch.

by Jens Liebnitz